Benjamin Alexander Ohlbrock - Portrait Picture Startseite
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Akademisches Kurzprofil:
     
Philosoph  

Als Philosoph bin ich ein Generalist, der dazu ausgebildet wurde, komplexe Strukturen zu analysieren, (mögliche) Probleme zu identifizieren und praktikable Lösungsstrategien zu entwickeln, falls keine Standardlösungen verfügbar sind. Dies ungeachtet der Disziplin und unter Berücksichtigung gegebener Normen und Interessen.

     
    Schwerpunkte: Logik, Argumentationstheorie, Praktische Philosophie (Ethik, Politische Philosophie, Rechtsphilosophie).
     
Ökonom   Als Wirtschaftswissenschaftler habe ich BWL und VWL studiert. Mein Profil "Management, Information, Marketing" wird durch meine philosophisch-analytischen und rhetorischen Fähigkeiten auf besondere Weise abgerundet. Meine Stärke liegt im Bereich der strategischen und der bedürfnis-/marktorientierten Unternehmensführung und Unternehmenskommunikation.
     
    Schwerpunkte: (Strategisches) Management, Marketing, Wirtschaftspolitik, Mikro- & europäische Makroökonomik.
     
Berufliche Einordnung:   Politischer Berater, Unternehmensberater, PRler, Journalist, Völkerrechtler und Menschenrechtsexperte.
     

Studium:    
     
2005 - 2012   Philosophie
Universität Bielefeld   (Logik, Argumentation, Politische- und Rechtsphilosophie)
    Wirtschaftswissenschaften
    (Management, Information, Marketing)
    Rechtswissenschaften
     
2008 University of Melbourne   Philosophie | Programm: "Ethics, Human Rights & Institutions"
     
2012 Bachelor of Arts   "Die UN, die EU und die aktuelle Menschenrechtssituation" | Philosophie & Wirtschaftswissenschaften
   

Die UN und die EU wurden auf der Basis partikularer Völkerrechtsverträge geschaffen. In meiner Bachelorarbeit setze ich mich intensiv mit diesen Verträgen (UN-Charta; EUV; AEUV; EMRK, AEMR und deren Positivierung: UN-Pakte I & II) auseinander und zeige, dass die Möglichkeit der von vielen Industrienationen (und deren Eliten) systematisch und straffrei begangenen Menschenrechtsverbrechen bereits in den wohlkonzipierten Verträgen angelegt - und demnach gewollt - ist.

Ich belege anhand der genannten Vertragswerke und anhand realpolitischer Fakten, dass die UN und die EU - unter Zustimmung der Entwicklungsländer - zur Wahrung der wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen der Industrienationen geschaffen wurden. Anders formuliert: sie wurden auch zur permanenten Ausbeutung und Unterdrückung der so genannten Dritten Welt konzipiert. Die Ausbeutung der Dritten Welt ist wiederum eine zentrale Voraussetzung zur Erhaltung des hohen Lebensstandards der Industrienationen.

Meine Arbeit untersucht die Diskrepanz zwischen dem menschenrechtlichen Ideal, das von den Schirmherren der Menschenrechte (UN und EU) postuliert wurde, und der derzeitigen Menschenrechtsrealität.

So soll die Etablierung von (menschenrechtlich funktions- und machtlosen) Menschenrechtsinstitutionen die Öffentlichkeit Glauben machen, die Realpolitik europäischer Staaten und die Realpolitik von UN-Mitgliedern seien menschenrechtskonform. Menschen sollen denken, Akteuren, die systematisch und organisiert gegen Menschenrechte verstoßen, drohten (strafrechtliche) Konsequenzen. Dem ist jedoch nicht so. Die einzige institutionelle Ausnahme bildet der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Er hat - als einzige Menschenrechtsinstitution - Gerichtsbarkeit über natürliche Personen. Jedoch nur über Personen, die jenen Staaten angehören, die das Statut zur Gründung des IStGH ratifiziert haben. Leider handelt der geringbemittelte IStGH maximal bei schwersten Menschenrechtsverbrechen.

Hinter der sorgfältig konstruierten Menschenrechtsfassade beteiligen sich vor allem demokratische - also de facto oft oligarchische - Industrienationen (im Namen des desinformierten Elektorats) an beispiellosen Menschenrechtsverbrechen und erzeugen und konservieren das institutionell-bedingte Elend der Dritten Welt.

Meine Arbeit zeigt, dass die Gewährung von Menschenrechten nur dort - und lediglich eingeschränkt - erfolgt, wo sie dem Schutz der machtpolitischen und ökonomischen Interessen der beteiligten Industrienationen dient. Menschenrechte werden hingegen dort straffrei missachtet, wo sie dem Stolz, der Profitgier oder der Vormachtstellung der Industrienationen im Wege stehen. Meine Arbeit zeigt anhand vieler Beispiele dass der Kampf um die globale Realisierung menschenrechtlicher Ideale gerade erst begonnen hat.

     
2012 - 2014 Universität Münster   Philosophie
     
2014 Master of Arts   "Verlangen Menschenrechte die Einrichtung eines Health Impact Fund?" | Philosophie
Ohlbrock - Master - Health Impact Fund - Front   Meine Masterarbeit kann als politische Empfehlung angesehen werden. In meiner Masterarbeit erweise ich - als Philosoph und Ökonom - die Unwirksamkeit eines praktischen Vorhabens des geschätzten und populären Philosophen Prof. Thomas Pogge (Yale University). Er plant gemeinsam mit der UN die Etablierung eines Health Impact Fund.

Der Health Impact Fund soll - so er etabliert wird - armen Bevölkerungsschichten der Dritten Welt Zugang zu neuen (!) Medikamenten ermöglichen, die für diese Schichten bisher schlicht unerschwinglich sind. Das vordergründige Ziel: die Eindämmung und Minderung der Krankheitslast der Dritten Welt.

In meiner Masterarbeit lege ich dar, dass und inwiefern der geplante Health Impact Fund defizitär und ineffektiv ist. Ich zeige ferner, weshalb der geplante Health Impact Fund unvereinbar mit adäquaten Menschenrechten ist. Ich schließe meine Arbeit mit der Konzeption einer praktikablen Alternative zum Pogge'schen Health Impact Fund.

Ein Nebenprodukt meiner Masterarbeit ist das Fundament einer Metatheorie der Menschenrechte, das als universeller Maßstab herangezogen werden kann, um adäquate Menschenrechte und politische Handlungsempfehlungen zu deduzieren; um Moral-, Staats- und Rechtssysteme zu beurteilen und um richtige von falschen Rechten zu unterscheiden.

     

 

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